VLN 1. Lauf 2016 "62. ADAC Westfalenfahrt"

Hauptkategorie: VLN-Berichte
Doppelsieg für Phoenix Racing beim Auftakt
  • 62. ADAC Westfalenfahrt
  • 1. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016
  • Veranstalter: ADAC-Westfalen e.V.
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr. 26/16

Zeitplan*

Samstag, 2. April 2016
08:30 Uhr Zeittraining | 90 Minuten
10:45 Uhr Pitwalk
11:20 Uhr Startaufstellung
11:40 Uhr Start Einführungsrunde
12:00 Uhr Start Rennen | 4 Stunden
16:00 Uhr Zieleinlauf
16:20 Uhr Siegerehrung | Podium
18:00 Uhr Siegerehrung | Media Center

Das Rennen

  • Doppelsieg für Phoenix Racing beim Auftakt
  • Die Lokalmatadore von Phoenix Racing (Meuspath) drückten dem ersten VLN-Rennen der Saison 2016 den Stempel auf.

Frank Stippler und Anders Fjordbach feierten bei der 62. ADAC Westfalenfahrt im Audi R8 LMS auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife nach 4:04:25,984 Stunden den Gesamtsieg vor den Teamkollegen Laurens Vanthoor und Christopher Haase. Für Stippler ist es der zwölfte VLN-Sieg, für den Dänen Fjordbach der erste. Auf dem dritten Rang überquerte der Mercedes AMG GT3 von Black Falcon die Ziellinie: Bernd Schneider, Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger setzten sich kurz vor Schluss gegen die Markenkollegen von Haribo Racing (Uwe Alzen / Maxi Götz / Lance David Arnold / Jan Seyffarth) durch.

So hart umkämpft das Ende des Rennens war, so eng ging es bereits beim Start zu. Land Motorsport (Marc Basseng / Connor De Phillippi / Timo Scheider / Mike Rockenfeller) feierte mit der Pole-Position ein gelungenes Comeback in der VLN. Marc Basseng konnte im Audi R8 LMS den besten Startplatz gleich in die Führung ummünzen, bekam jedoch schnell Druck vom Ford GT (Jürgen Alzen / Philipp Wlazik) und dem späteren Sieger Frank Stippler. Kurz vor Ende der fünften Runde setzte sich Stippler gegen Basseng durch und ging in Führung. Basseng gab sich jedoch nicht so schnell geschlagen – eine Runde später überquerten beide zeitgleich die Ziellinie. Am Ende behielt Stippler bis ins Ziel die Oberhand.

„Mit unserem neuen Reifenpartner und Fahrwerkshersteller haben wir gut vorgearbeitet. Es war nicht ganz klar, wie das Paket auf der Nordschleife funktionieren würde, aber das Auto war aus dem Stand so gut, dass ich nicht wüsste, was man besser machen könnte“, sagte Stippler. Das Schwesterauto mit der Startnummer 15 überquerte die Ziellinie zwar als Erster, war jedoch zuvor mit einer 35-Sekunden-Strafe wegen eines Gelb-Vergehens belegt worden und wurde damit als Zweiter gewertet. „Ich bin zufrieden“, sagte der Belgier Laurens Vanthoor. „Das Auto war gut und unser Hauptziel war, dass Christopher und ich auf der Nordschleife wieder in einen Rhythmus finden.“

Mercedes-Benz behauptete sich hinter dem Audi-Doppelpack mit dem neuen AMG GT3, der erst seinen dritten Renneinsatz auf der Nordschleife absolvierte. Black Falcon und Haribo Racing schenkten sich allerdings nichts und kämpften noch bis kurz vor Schluss um den dritten Rang, der schließlich an Black Falcon ging.

Land Motorsport beendete das Comeback-Rennen auf dem fünften Platz vor dem Bentley Continental GT3 von Christian Menzel, Guy Smith, Marco Holzer und Fabian Hamprecht. Den bestplatzierten BMW M6 GT3, der seine Rennpremiere auf der Nordschleife gab, stellte Walkenhorst Motorsport auf Rang sieben mit Michele di Martino und dem Finnen Matias Henkola am Steuer. ROWE RACING und Schubert Motorsport konnten noch nicht um Top-Ten-Platzierung kämpfen.

Die beiden von Manthey-Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 konnten ihr Potenzial im Auftaktrennen nur andeuten. Beide wurden jeweils von einem Reifenschaden zurückgeworfen und schlossen das Rennen auf den Positionen zehn und elf ab.

Daneben gab es einige Neuerungen zum Saisonauftakt. Dazu gehörte die überarbeitete Code-60-Regel. Die Fahrer werden nun mit einer doppelt gelb geschwenkten Flagge, bei der Tempo 120 gilt, vorgewarnt. „Die zweistufige Tempo-Reduzierung ist besser und verhindert Notbremsungen. Die Umstellung ist gewöhnungsbedürftig, aber der richtige Weg. Auch die neue Asphaltierung am Flugplatz halte ich für sinnvoll“, lobte Frank Stippler.

Ebenfalls ein Novum: Die ‚Cayman GT4-Trophy by Manthey-Racing’. Die neu geschaffene Cup-3-Klasse wartete mit zehn Startern auf. Als Erstes durften sich Marc Hennerici und Moritz Oberheim in die Siegerliste eintragen. „Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis“, sagte Marc Hennerici. „Es macht Spaß, die Leistungsdichte ist extrem hoch, das ist richtiges Racing.“ Hennerici und der erst 19-jährige Oberheim sahen die Zielflagge mit 21,491 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten. Noch enger ging es im mit 19 Teilnehmern hart umkämpften BMW 235i Racing Cup zu. Michael Schrey und Alexander Mies (Bonk Motorsport) trennten 10,216 Sekunden von Einzelkämpfer Stefan van Campenhoudt (Team Schirmer).

Pole Position #28, Marc Basseng / Connor De Phillippi /
Mike Rockenfeller / Timo Scheider,
Land Motorsport,
Audi R8 LMS,
8:06.097 Min. = 180.394 km/h
Gestartet 171
Gewertet 133
Nicht gewertet 38
Sieger #5, Frank Stippler / Anders Fjordbach,
Phoenix Racing,
Audi R8 LMS,
4:04:25.984 Std. = 167.414 km/h
Schnellste Runde #22, Richard Westbrook / Markus Palttala /
Dornhan Graf Klaus,
ROWE RACING,
BMW M6 GT3,
8:09.613 Min. = 179.098 km/h in Rnd. 13

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kl. Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt Schnitt Rückst. Schn.-Rnd. Schnitt in Rnd.
1 5 SP9 Phoenix
Racing
Frank Stippler
Anders Fjordbach
Audi R8
LMS
28 4:04:25.984 167.414   8:13.560 177.666 20
2 15 SP9 Audi Sport
Team
Phoenix
Christopher Haase
Laurens Vanthoor

Audi R8
LMS

28 4:04:46.902 167.175 20.918 8:12.139 178.179 15
3 6 SP9 AMG – Team
BLACK
FALCON
Bernd Schneider
Maro Engel
Adam Christodoulou
Manuel Metzger
Mercedes-
AMG GT3
28 4:04:48.724 167.155 22.740 8:11.249 178.502 19
4 8 SP9 HARIBO
Racing
Team – AMG
Uwe Alzen
Lance David Arnold
Maximilian Götz
Jan Seyffarth
Mercedes-
AMG GT3
28 4:04:49.113 167.150 23.129 8:11.025 178.583 25
5 28 SP9 Montaplast
by Land-
Motorsport
Marc Basseng
Connor De Phillippi
Mike Rockenfeller
Timo Scheider
Audi R8
LMS
28 4:05:53.095 166.425 1:27.111 8:15.283 177.048 25
6 17 SP9 Bentley
Team ABT
Christer Jöns
Chris Brück
Steven Kane
Bentley
Continental
GT3
28 4:05:54.422 166.410 1:28.438 8:10.891 178.632 19
7 35 SP9 Walkenhorst
Motorsport
powered
by Dunlop
Matias Henkola
Michele Di Martino
BMW M6
GT3
28 4:06:14.723 166.182 1:48.739 8:15.505 176.969 24
8 44 SP9 Twin Busch
Motorsport
Dennis Busch
Marc Busch
Christian Mamerow
Audi R8
LMS
28 4:06:15.102 166.177 1:49.118 8:15.748 176.882 24
9 18 SP9 Bentley
Team ABT
Christian Menzel
Guy Smith
Marco Holzer
Fabian Hamprecht
Bentley
Continental
GT3
28 4:06:47.212 165.817 2:21.228 8:11.767 178.314 14
10 911 SP9 Manthey
Racing
Earl Bamber
Patrick Pilet
Porsche 911
GT3 R
28 4:06:52.432 165.758 2:26.448 8:16.383 176.656 25

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

Newsflash-Video

Klassensieger

Kl. Gest./
Gew.
# Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt (Std.)
Schnitt (km/h)
Schn.-Rnd. (Min.)
Schnitt (km/h)
in Runde
CUP1 6/6 344 LUBNER Motorsport David Griessner
Marcel Hartl
Gilb Kutepov
Opel Astra OPC Cup 25 4:09:09.185
146.645
9:29.933
153.858
4
CUP2 6/4 109 Frikadelli Racing Team John Shoffner
Janine Hill
Arno Klasen
Porsche 991 Cup GT3 27 4:11:58.249
156.605
8:38.206
169.216
4
CUP3 10/9 960 raceunion Teichmann Racing Marc Hennerici
Moritz Oberheim
Porsche Cayman GT4 CS 26 4:03:41.196
155.932
8:52.129
164.789
2
CUP4 6/6 532 Pit Lane - AMC Sankt Vith 'Brody'
Bruno Barbaro
Olivier Muytjens
Toyota GT86 23 4:02:06.327
138.840
9:56.689
146.959
2
CUP5 19/18 691 Bonk Motorsport KG Michael Schrey
Alexander Mies
BMW M235i Racing Cup 25 4:01:19.372
151.403
9:13.525
158.419
2
H1 1/1 629 Team Rallye Top Max Langenegger Citroen Saxo VTS 23 4:06:43.034
136.245
10:21.611
141.067
10
H2 4/3 617 Kissling Motorsport Olaf Beckmann
Peter Hass
Volker Strycek
Opel Manta 23 4:04:00.038
137.762
9:36.285
152.162
20
H4 4/3 588 TAM-Racing Ralf Schall
Christopher Gerhard
Porsche 997 GT3 Cup 27 4:06:44.157
159.928
8:38.133
169.240
2
SP2T 3/2 888 - Oliver Schumacher
Ernst Berg
Peugeot RCZ 24 4:08:59.135
140.874
9:43.539
150.271
7
SP3  4/2 270 - Stephan Epp
Gerrit Holthaus
Renault Clio Cup Avia Racing 24 4:03:46.341
143.886
9:41.895
150.695
2
SP3T 6/3 332 - Dirk Vleugels
Thorsten Jung
Audi TT 26 4:09:50.710
152.088
9:03.007
161.487
SP5 1/1 230 - Detlef Langels
Markus Arndt
BMW Z4 E86 Coupe 23 4:04:53.074
137.265
9:44.262
150.085
16
SP6 5/2 210 Hofor - Racing Martin Kroll
Michael Kroll
Chantal Kroll
Roland Eggimann
BMW M3 GTR 25 4:10:03.203
146.117
9:02.539
161.627
7
SP7 9/7 56 BLACK FALCON Team TMD Friction Alexander Toril Boquoi
Tim Scheerbarth
Porsche 991 Cup BF 28 4:12:42.849
161.928
8:29.801
172.006
12
SP8 7/4 139 racing one GmbH Mike Jäger
Stephan Köhler
Christian Kohlhaas
Ferrari 458 27 4:10:21.312
157.616
8:42.409
167.855
19 
SP9 30/22 5 - Frank Stippler
Anders Fjordbach
Audi R8 LMS 28 4:04:25.984
167.414
8:13.560
177.666
20
SP10 3/2 188 Team Mathol Racing e.V. Norbert Bermes
Hendrik Still
Wolfgang Weber
Aston Martin Vantage V8 26 4:06:43.039
154.016
8:54.911
163.932
3
SPX 4/3 777 H&R Spezialfedern GmbH & Co. KG Jürgen Alzen
Philipp Wlazik
Ford GT 28 4:08:12.454
164.868
8:17.722
176.180
9
V2  1/1 549 - Reiner Thomas
Manfred Schmitz
BMW 318is 21 4:01:12.914
127.235
10:56.425
133.585
10
V3 5/4 518 - 'Steve Rogers'
Raplh Beck
Marc Gassner
Mazda MX5 NC 23 4:04:35.669
137.428
10:11.334
143.438
6
V4 9/7 490 Pixum Team Adrenalin Motorsport Danny Brink
Christopher Rink
Gabriele Plana
BMW 325i E90 24 4:07:23.440
141.782
9:52.269
148.056
6
V5 14/12 450 - Dominik Thiemann
Hajo Müller
Jens Riemer
BMW E36 25 4:09:57.937
146.168
9:35.214
152.446
13
V6 9/8 435 Team Mathol Racing e.V. Claudius Karch
Ivan Jacoma
Porsche Cayman S 25 4:02:14.673
150.827
9:01.662
161.888
3
VT1 1/1 554 - Dale Lomas
Lucian Gavris
Ford Fiesta ST 22 4:03:35.576
131.993
10:11.143
143.483
3
VT2 4/2 503 - Peter Bonk
Marco van Ramshorst
Florian Strauss
BMW 125i 24 4:09:05.356
140.815
9:52.193
148.075
11

Zur Übersicht "Chronologie 2016" 
Zur Übersicht "VLN"


Quelle: VLN
Fotos: VLN
Video: VLN-YouTube-Kanal
* Auszug aus dem Programmheft, Zeiten können abweichen