Weltcup-Quartett komplett

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Benjamin Leuchter (D), Golf GTI TCR 

  • Benjamin Leuchter (D) wechselt aus der TCR Germany in den FIA Tourenwagen-Weltcup
  • Nordschleifen-Kenner war in Entwicklung des Golf GTI TCR eingebunden
  • Volkswagen und Sébastien Loeb Racing setzen in WTCR auf internationales Fahrerteam

Wolfsburg (30. Januar 2019). Das Fahrer-Quartett von Volkswagen und Sébastien Loeb Racing für den FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) ist komplett: Benjamin Leuchter (D) wechselt aus der ADAC TCR Germany in die Top-Liga des Tourenwagen-Rennsports und geht im Golf GTI TCR an der Seite seiner Teamkollegen Mehdi Bennani (MA), Rob Huff (GB) und Johan Kristoffersson (S) an den Start. Erstmals wird Sébastien Loeb Racing im Jahr 2019 vier von Volkswagen unterstützte Fahrzeuge einsetzen.

Mehdi Bannani (MAR)
Rob Huff (GB)
Johan Kristoffersson (S)


„Ich freue mich sehr, dass wir Benjamin Leuchter für die WTCR gewinnen konnten“, sagt Sven Smeets, Volkswagen Motorsport-Direktor. „Benny zählt seit Jahren zur Volkswagen Familie und hat an der Entwicklung des Golf GTI TCR von Beginn an mitgearbeitet. Seine Ergebnisse sprechen für sich und bei den Testfahrten hat er einen super Job gemacht – auf der Strecke und auch im Zusammenspiel mit den Ingenieuren. Für die WTCR 2019 haben wir nun ein starkes internationales Fahrer-Quartett aufgestellt und möchten mit dieser Mannschaft natürlich vorne mitmischen.“

„Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung“

Leuchter blickt der Herausforderung euphorisch entgegen. „Mit dem Weltcup geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung“, sagt der 31-Jährige aus Duisburg. „Ich freue mich riesig darauf, mit Volkswagen in der WTCR an den Start gehen zu dürfen, und ich werde alles geben, die deutschen Farben würdig zu vertreten. Zwar kenne ich bislang nur zwei der zehn Strecken im Kalender, aber ich lerne schnell und werde alles daransetzen, erfolgreich zu sein.“

Neben seinem Engagement als Fahrer fungiert Leuchter bereits als Markenbotschafter und Motorsport-Repräsentant von Volkswagen, als Instruktor im Team der Volkswagen Driving Experience und kennt den Golf GTI TCR seit dem ersten Tag. „Ich war schon 2015 ins Entwicklungsprogramm eingebunden und habe seitdem neben zahlreichen Renneinsätzen jeden Wintertest für die Weiterentwicklung mitgemacht“, so Leuchter.

Rundenrekord auf der Nordschleife

Viele seiner Erfolge im Motorsport sind eng mit Volkswagen verbunden: In der ADAC TCR Germany 2016 fuhr Leuchter im Golf GTI TCR auf Gesamtrang fünf und war damit bester Volkswagen Pilot. Im selben Jahr stellte er im Golf GTI Clubsport S auf der Nürburgring-Nordschleife einen neuen Rundenrekord für frontangetriebene Serienfahrzeuge auf.

Im Jahr 2017 gewann Leuchter die TCR-Klasse in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. In der vergangenen Saison war Leuchter als Gesamtachter erneut bester Volkswagen Pilot in der ADAC TCR Germany und stellte seine Klasse unter anderem mit dem Gesamtsieg in der TCE-Kategorie und dem Sieg in der TCR-Klasse beim 24-Stunden-Rennen in Dubai unter Beweis.

Mehdi Bannani (MAR), Golf GTI TCR, Rob Huff (GB), Golf GTI TCR

Daten und Fakten zu Benjamin Leuchter (D)

  • Geburtsdatum 22. November 1987
  • Geburtsort Duisburg (D)
  • Größe/Gewicht 165 cm/60 kg
  • Motorsport seit 2001

Karriere-Highlights   

  • 2018
    • ADAC TCR Germany (8. Gesamtrang, bester Volkswagen Pilot, Golf GTI TCR)
    • 24h Dubai (Gesamtsieger TCE-Kategorie, Sieger TCR-Klasse, Golf GTI TCR)
  • 2017   
    • VLN-Langstreckenmeisterschaft (Gesamtsieger TCR-Klasse, Golf GTI TCR)
    • 24h Nürburgring (Sieger TCR-Klasse, Golf GTI TCR)
  • 2016    
    • ADAC TCR Germany (5. Gesamtrang, bester Volkswagen Pilot, Golf GTI TCR)
    • 24h Nürburgring (2. Platz TCR-Klasse, Golf GTI TCR)
    • Rundenrekord für frontangetriebene Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife (7:47,21 Minuten, Golf GTI Clubsport S)
  • 2014
    • VLN-Langstreckenmeisterschaft (1. Platz Klasse SP8)
  • seit 2010   
    • Fahrinstruktor im Team der Volkswagen Driving Experience

Quelle: Volkswagen Motorsport GmbH, Fotos: Volkswagen/Martin Meiners