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Kraftprobe am Rast-Platz Nürburgring

Hauptkategorie: GP-Rundstrecke
in DTM

„Go big or go home!“ Unter diesem Motto reisen die Titelaspiranten am kommenden Wochenende zur vorletzten DTM-Veranstaltung der Saison an den Nürburgring (13.–15. September). Insbesondere die Verfolger des Audi-Führungsduos René Rast (234 Punkte) und Nico Müller (214) stehen beim vorletzten Rennwochenende der Saison unter Druck: Möchten Marco Wittmann (BMW, 167), Philipp Eng (BMW, 140) und Mike Rockenfeller (Audi, 138) die Entscheidung in der Fahrerwertung bis zum Saisonfinale am Hockenheimring (4.–6. Oktober) offenhalten, müssen sie auf der weltberühmten Rennstrecke in der Eifel zwingend mehr Punkte einfahren als Tabellenführer Rast. Aber auch der Schweizer Müller hat ein gesteigertes Interesse daran, den Rückstand auf seinen Audi-Markenkollegen weiter zu verkürzen, um die Chance auf seinen ersten DTM-Titel zu wahren.

René Rast (GER): „Man kann nicht davon ausgehen, dass es wieder so laufen wird wie im vergangenen Jahr und wir so viele Punkte holen werden – auch wenn ich es mir natürlich wünschen würde. Nürburgring 2018 war wirklich ein Ausnahme-Wochenende, das es so in der DTM noch nie gegeben hatte. Da hat von vorne bis hinten einfach alles zusammengepasst. Im Qualifying sind wir sehr stark. Ich glaube nicht, dass ich etwas Anderes mache als die anderen Fahrer. Vielleicht betreibe ich die Vorbereitung etwas intensiver, aber ansonsten haben wir alle das nötige Talent. Es gibt da kein Geheimnis.“

Nicht nur in der Fahrerwertung ist noch alles offen, sondern auch in der Team-Meisterschaft geht es eng zu. Nach 14 von 18 Rennen führt hier das Audi Sport Team Abt Sportsline von Nico Müller mit 335 Punkten vor dem Audi Sport Team Rosberg (313), für das René Rast fährt. Bei noch 192 zu vergebenen Zählern sind allerdings auch die Verfolger BMW Team RMG (246), Audi Sport Team Phoenix (239) und BMW Team RMR (173) noch im Rennen um den Titel des „DTM-Team-Meisters“.

Philipp Eng (AUT), BMW M4 DTM

Volles Rahmenprogramm in der Eifel

Für reichlich Action bei der DTM ist also gesorgt. Darüber hinaus können sich die Zuschauer an der Rennstrecke auf die Rennen des Porsche Carrera Cup Benelux freuen. Auch wieder am Start: die 500 PS starken GT-Sportwagen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Freunde historischer Rennfahrzeuge kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten. Die Tourenwagen Classics, in der u.a. DTM-Klassiker der Achtziger- und Neunzigerjahre eingesetzt werden, starten an diesem Wochenende zum dritten Mal in diesem Jahr im DTM-Rahmenprogramm. Zum Starterfeld der Tourenwagen Classics zählen unter anderem die ehemaligen DTM-Fahrer Harald Grohs, Armin Hahne, Marc Hessel, Christian Menzel, Prinz Leopold von Bayern (alle GER) und Kris Nissen (DEN). Und im Lotus Cup Europe, an dem mehr als 30 Fahrzeuge in zwei unterschiedlichen Klassen teilnehmen, geht es gleich in zwei Rennen (je eines am Samstag und eines am Sonntag) munter zur Sache.

René Rast (GER), Nico Müller (SUI), Robin Frijns (NED)

Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Am Samstagnachmittag wird Moguai für beste Unterhaltung im Fahrerlager sorgen. Der Musikproduzent aus Marl gehört zu den Pionieren der deutschen Techno-Szene und ist einer der gefragtesten DJs weltweit. Moguai feierte zudem als Produzent der Bands Sugababes, Girls Aloud und 2Raumwohnung internationale Erfolge. Zu dem Konzert im Fan Village im Fahrerlager (Beginn: 17:30 Uhr) haben alle Inhaber eines am Samstag gültigen Tribünentickets freien Eintritt. Und ab 21:00 Uhr gibt die Brass-Pop-Band Querbeat in der ring°arena Vollgas.

SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr live vom Nürburgring. SPORT1 zeigt am Sonntagabend ab 22:30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes.

Ferdinand von Habsburg (AUT), #62, Aston Martin Vantage DTM: „Am Lausitzring haben wir gesehen, dass wir in Sachen Topspeed zur Konkurrenz aufgeholt haben. Unsere Performance auf den Geraden war stärker. Wir wissen, was die Probleme waren, als unsere Autos nicht ins Ziel gekommen sind. Wir hoffen, dass wir am Nürburgring unser Gesamtpaket besser hinbekommen, sowohl beim Setup als auch beim Motor, und dass wir die Probleme mit der Zuverlässigkeit, die wir speziell am Lausitzring hatten, beheben können.“

Quelle: DTM-Media
Foto:
Hoch Zwei / DTM

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