„Meine Zeit wird kommen“

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Arjun Maini zeigt sich vor dem DTM-Rennen am Ring kämpferisch

18.08.2021 Monza, Lausitzring und Zolder sind abgehakt. Beim Heimspiel für das Mercedes-AMG Team GetSpeed vom 20. bis 22. August auf dem Nürburgring will Arjun Maini endlich den gordischen Knoten durchschlagen. Auf dem legendären Kurs in der Eifel hat sich der Inder nach einigen Rückschlägen in der bisherigen Saison fest vorgenommen, mit Vollgas anzugreifen.

Starke Ergebnisse in den Freien Trainings und im Qualifying ließen sich bislang nicht in bare Punkte ummünzen. In Zolder war für den Inder das Wochenende nach einer unverschuldeten Kollision bereits in Rennen eins vorzeitig beendet. Am Ring drückt Maini nun den Reset-Knopf. Er ist voller Tatendrang und Optimismus. „Zolder war definitiv nicht unser Wochenende. Um ehrlich zu sein, es gab vielversprechende Ergebnisse, aber auch viele Dinge, die nicht zusammenpassten. Wir haben das Potenzial, also müssen wir einfach nur weiter so arbeiten wie bisher, und dann bin ich sicher, dass die Ergebnisse irgendwann kommen werden“, sagt Maini, kämpferisch fügt er hinzu: „Ich gebe niemals auf. Wir werden als Team am Nürburgring stärker als zuvor zurückkehren. Unsere Zeit wird kommen.“

Arjun Maini


Mit der Strecke verbindet Maini persönliche Erfahrungen und Erinnerungen. „Der Nürburgring ist ein großartiger Ort für Rennen, ein Kurs, der Spaß macht. Die DTM-Version ist die kurze Version der Strecke, sie bietet aber auch gute Überholmöglichkeiten. In gewisser Weise ist der Nürburgring ein Heimspiel für mich, weil ich dort in der Nähe in den letzten Monaten gewohnt habe“, so der Inder.

Maini und Getspeed treffen auf der Sprint-Variante am Ring auf noch mehr schlagkräftige Konkurrenz als bisher. Zum ersten Mal sind 23 Fahrer und Rennwagen von sieben Marken mit von der Partie. Neben Porsche werden Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und McLaren im Grid stehen. Ein beeindruckende Markenvielfalt. „Das spricht für die Attraktivität und Ausgeglichenheit der Traditionsserie. Umso mehr ist das ein Ansporn für uns, auf dem Ring die Top Ten ins Visier zu nehmen. So langsam muss unsere Pechsträhne mal reißen und die gute Arbeit des Teams Früchte tragen. Unsere Beharrlichkeit wird sich über kurz oder lang auszahlen“, ist sich Teamchef Adam Osieka sicher.

Am Samstag und Sonntag wird auf dem Nürburgring jeweils ein Qualifying und ein Rennen ab 13.30 Uhr ausgetragen. Die Rennen werden live im Free-TV auf SAT.1 und im Stream auf DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Dort können Fans auch die Trainingssitzungen und Qualifyings live verfolgen.

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Quelle: GetSpeed