Absage WTCR Race of Germany

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Eurosport Events, Veranstalter des WTCR - FIA World Touring Car Cup, hat in Absprache mit der FIA, dem ADAC 24h-Rennen-Veranstalter ADAC Nordrhein und dem DMSB die Absage des WTCR Race of Germany bekannt gegeben.

Das WTCR Race of Germany war im Rahmen des ADAC 24h-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife geplant, musste aufgrund des Verbots von Sportveranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie auf den 24. bis 27. September verschoben wurde. Aufgrund des bestehenden Zeitplans für die WTCR ist nicht möglich, das WTCR Race of Germany auf einen Alternativtermin zu verschieben.

Um den geplanten WTCR-Kalender für 20 Rennen beizubehalten, werden das WTCR-Rennen von Portugal und das WTCR-Rennen von Österreich, die für den 19. bis 21. Juni bzw. den 24. bis 26. Juli geplant sind, eine zusätzliche Qualifikation und ein Rennen beinhalten. Die für das WTCR Race of Hungary geplanten Qualifikationsturniere und Rennen wurden bereits nach der Absage des ungarischen Laufs in den Zeitplan des WTCR Race of Spain aufgenommen.

François Ribeiro, Leiter von Eurosport Events, sagte: „Wir respektieren und unterstützen die Entscheidung des ADAC Nordrhein, die ADAC 24-Stunden-Veranstaltung gemäß den Maßnahmen der Bundesregierung in diesen sehr schwierigen Zeiten zu verschieben. ADAC Nordrhein ist seit 2015 unser Partner in Deutschland und wir werden beide alles tun, um WTCR wieder auf dieser legendären Rennstrecke zu sehen. Wir hoffen auch, dass so viele Fans wie möglich am geplanten September-Termin teilnehmen werden und dass dieses einzigartige Ereignis der große Erfolg ist, den es immer war. Obwohl Gesundheits- und Sicherheitsaspekte, wie wir bereits früher mitgeteilt haben, absolute Priorität haben, wollen wir alles tun, um den 20-Rennen-Zeitplan für das WTCR im Jahr 2020 einzuhalten. Die Verlegung der geplanten Rennen auf der Nürburgring Nordschleife nach Vila Real und Salzburgring wird dies ermöglichen. Wir werden die Situation in der Slowakei, wo der WTCR vom 5. bis 7. Juni stattfinden soll, in Absprache mit der FIA, dem Veranstalter und den zuständigen Behörden weiter beobachten. Falls nötig, werden wir denselben Prozess bezüglich der Verschiebung der Rennen des Slovakia Rings in bestehende WTCR-Veranstaltungen direkt nach dem Sommer verfolgen.“


Quelle: FIA WTCR
Teaserfoto:
FIA WTCR-Media / Clement Marin / DPPI