24h: Doppelter Ausfall für Schnitzelalm Racing

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02.06.2022 Perfektes Eifelwetter, volle Campingplätze und zahlreiche Fans im Fahrerlager – alles war angerichtet für ein Motorsportfest bei der 50. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Doch all diese guten Vorzeichen brachten Schnitzelalm Racing kein Glück. Bei ihrer Premiere in der Spitzenkategorie SP9 beendete ein unverschuldeter Unfall das Rennen von Kenneth Heyer, Marek Böckmann, Yannick Mettler und Johannes Stengel vorzeitig. Und auch der BMW M240i Cup sah nach einem frühen Unfall nicht die Zielflagge.

„Es war großartig, nach zwei Jahren Pandemie wieder so viele Fans vor Ort zu haben, wir haben das sehr genossen. Leider lief es nach dem erfolgreichen letzten Jahr sportlich für uns diesmal absolut nicht. Bereits in der Nacht waren wir mit beiden Autos aus dem Rennen. Das ist natürlich extrem bitter, besonders auch für das Team, die seit Monaten auf dieses Rennen hingearbeitet haben“, resümiert Teamchef Thomas Angerer.

Dabei lief der Start ins Wochenende nach Plan. Nach guten Qualifyingsessions startete Marek Böckmann am Freitagabend ins Top-Qualifying und sicherte sich einen starken 15. Startplatz inmitten der Werksautos. Auch in der Startphase war die Pace des Mercedes-AMG GT3 mit der #34 überragend und das Team platzierte sich in Reichweite der Top-10.

Doch leider hielt die Freude über die starke Anfangsphase nicht lange, denn in der Nacht wurde Johannes Stengel auf der Döttinger Höhe unverschuldet in einen Unfall verwickelt und schlug mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken ein. Glücklicherweise blieb Stengel unverletzt, aber das Fahrzeug wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war.

Ebenfalls ein unglückliches Wochenende erlebten Carl Friedrich Kolb, Marco Büsker, Björn Griesemann und David Thilenius im BMW M240i Racing Cup mit der Startnummer 245. Nach einer starken Anfangsphase, in dem sie die schnellste Rennrunde ihrer Klasse fuhren, schieden sie am Samstagabend durch einen selbstverschuldeten Unfall früh aus.

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Text: Schnitzelalm Racing
Foto: Racepix.eu