VLN 5. Lauf 2012 "52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen"

Hauptkategorie: VLN
  • 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  • 5. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012
  • Veranstalter: Dortmunder Motorsport-Club e.V. im ADAC
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr.220/2012

Zeitplan*

Samstag, 7. Juli 2012
07:45 Uhr Fahrerbesprechung
08:30 - 10:00 Uhr Zeittraining
11:25 - 11:40 Uhr Startaufstellung
11:40 - 12:00 Uhr Einführungsrunde
12:00 – 16:00 Uhr Rennen | 4 Stunden
ca. 18:30 Uhr Siegerehrung

Das Rennen

SLS AMG GT3 von ROWE RACING siegt im Fotofinish

Nürburgring. Das Finale des 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens war an Spannung kaum zu überbieten. Im Abstand von weniger als einer Sekunde duellierten sich Alexander Roloff (Berlin) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING und Marc Lieb (Ludwigsburg) im Manthey-Porsche in den letzten Runden des fünften VLN-Laufes. Das Rennen endete mit einem Fotofinish – mit 0,338 Sekunden hatte Roloff die Nase vorne, und bescherte der Mannschaft aus Bubenheim zusammen mit Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) den zweiten VLN-Sieg in der noch jungen Teamgeschichte. Hinter Lieb und Jochen Krumbach (Eschweiler) komplettierten Frank Biela (Monaco), Christian Hohenadel (Quirschied) und Thomas Mutsch (Bitburg) das Podium im Audi R8 LMS von Raeder Motorsport. Halbzeitmeister in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sind Marcel Belka (Lehrte) und Norbert Bermes (Krefeld), die im Aston Martin Vantage V8 von Mathol-Racing den vierten Sieg in der GT4-Klasse feierten.

Im Zeittraining hatte Lieb mit einer Rundenzeit von 8:05,317 Minuten die Pole-Position herausgefahren. Beim Start büßte er dann einige Positionen ein und bog als Fünfter in die erste Kurve ein. Der ROWE SLS übernahm die Spitze und verteidigte die Führung über weite Strecken. Zum Showdown mit dem Manthey-Porsche kam es dann in der Schlussphase. „Ich konnte mir auf der Nordschleife immer etwas Luft verschaffen – so auch in der letzten Runde“, sagte Roloff. „Dann bin ich jedoch auf ein zu überrundendes Fahrzeug aufgelaufen und sah Lieb formatfüllend in meinem Rückspiegel – das war richtig knapp.“ Sein Teamgefährte Seyffarth ergänzte: „Ein Wahnsinnskampf in der Schlussphase. Ehrlich gesagt, habe ich etwas daran gezweifelt, dass Alex den ersten Platz ins Ziel retten würde, denn Marc Lieb ist auf der Nordschleife mittlerweile extrem erfahren. Umso schöner, dass es am Ende dann doch geklappt hat. Ein saugeiles Rennen!“ Krumbach war nach zwei Siegen mit seinem dritten Podiumsrang in diesem Jahr zufrieden. „Unser Rennen war gut. In diesem starken Feld auf Platz zwei zu fahren ist ein tolles Ergebnis und ich freue mich wirklich sehr.“ Nach Pleiten, Pech und Pannen in den ersten Rennen war auch die Freude bei den Raeder-Piloten groß. „Unser Ziel war es, anzukommen. Daher sind wir alle mit kalkuliertem Risiko Vollgas gefahren“, sagte Biela und räumte ein: „Unsere Crew hat bislang immer einen guten Job gemacht – dass wir erst jetzt ein gutes Ergebnis einfahren konnten, müssen wir Fahrer uns zum Teil selber ankreiden.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren Sabine Schmitz (Barweiler), Christopher Brück (Köln) und Patrick Huisman (Niederlande) im Frikadelli-Porsche auf Platz vier zu ihrem besten Saisonergebnis. Platz fünf ging an den zweiten ROWE SLS, gefolgt von den beiden Timbuli-Porsche auf den Plätzen sechs und sieben. Für Marco Seefried (Wemding), Andreas Gülden (Reifferscheid) und Marc Busch (Bensheim) war der siebte Rang im Gesamtklassement zugleich der erste Klassensieg bei den VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum. Den schnellsten Cup-Porsche pilotierten Maxime Martin (Belgien) und Markus Paltalla (Finnland) für das Team raceunion Teichmann Racing auf Position acht. Zu ihrem zweiten Wertungsgruppensieg in Folge – dem dritten in diesem Jahr – fuhren Andreas und Ralf Schall im Mercedes Benz 190 des Black Falcon Team TMD Friction. Die Gruppe der VLN-Serienwagen entschieden Heiko Hedemann (Aachen) und Kevin Warum (Schweitenkirchen) im BMW Z4 als Sieger der Klasse V6 für sich. Schnellste Renault Clio Cup-Fahrer waren Jannik Olivo und Elmar Jurek (Berlin).

Mit ihrem vierten Klassensieg bei den GT4-Fahrzeugen (SP10) übernahmen Norbert Bermes und Marcel Belka die Tabellenführung. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Christian Krognes (Norwegen), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Ullrich Andreé (Köln) beträgt 2,23 Punkte. Rang drei belegen Dominik Thiemann (Lemgo), Guido Wirtz (Köln) und Hajo-Franz Müller (Odenthal) den vierten Sieg bei den VLN-Serienwagen bis 3.000 ccm errangen.

52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
Pole-Position #10, Jochen Krumbach / Marc Lieb,
Manthey Racing,
Porsche 911 GT3 R,
8:05.317 Min. = 180.765 km/h
Gestartet 144
Gewertet 109
Nicht gewertet 35
Sieger #7, Alexander Roloff / Jan Seyffarth,
ROWE RACING,
Mercedes-Benz SLS AMG GT3,
4:00:24.550 Std. = 170.293 km/h
Schnellste Runde #10, Jochen Krumbach / Marc Lieb,
Manthey Racing,
Porsche 911 GT3 R,
8:12.150 Min. = 178.255 km/h in Rnd. 22

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kls. Team Fahrer Wagen Rdn. Gesamt Schnitt Rückst. Schn.-Rnd Schnitt in Rnd.
1 7 SP9 ROWE
RACING
Alexander Roloff,
Jan Seyffarth
Mercedes-Benz
SLS AMG GT3
28 4:00:24.550 170.293   8:13.830 177.649 22
2 10 SP9 Manthey
Racing
Jochen Krumbach,
MarcLieb
Porsche 911
GT3 R
28 4:00:24.888 170.289 00.338 8:12.150 178.255 22
3 44 SP9 Raeder
Motorsport
Frank Biela,
Christian Hohenadel,
Thomas Mutsch
Audi R8
LMS
28 4:01:41.630 169.388 1:17.080 8:13.810 177.656 11
4 30 SP9 MSC Adenau
e.V. im ADAC
Sabine Schmitz,
Christopher Brück,
Patrick Huisman
Porsche 911
GT3 R 997
28 4:04:44.101 167.283 4:19.551 8:19.509 175.629 6
5 6 SP9 ROWE
RACING
Michael Zehe,
Marko Hartung
Mercedes-Benz
SLS AMG GT3
27 4:01:58.182 163.152 1 Runde 8:28.581 172.496 13
6 45 SP9 Timbuli
Racing
Marco Seefried,
Marc Hennerici,
Dennis Busch
Porsche 911
GT3 R 997
27 4:02:23.446 162.868 1 Runde 8:19.631 175.586 23
7 90 SP7 Timbuli
Racing
Marco Seefried,
Andreas Gülden,
Marc Busch
Porsche 911
GT3 997
27 4:03:40.236 162.013 1 Runde 8:28.954 172.370 6
8 107 CUP2 MSC Adenau
e.V. im ADAC
raceunion
Teichmann
Racing
Maxime Martin,
Markus Palttala
Porsche 911
Cup
27 4:03:49.225 161.913 1 Runde 8:34.144 170.630 6
9 78 SP7 Manthey
Racing
Frank Kräling,
Marco Schelp,
Marc Gindorf
Porsche 911
GT3
27 4:05:27.194 160.836 1 Runde 8:43.995 167.422 17
10 116 CUP2 - Jeroen Bleekemolen,
Andrii Lebed,
Porsche 997
Cup
27 4:07:23.030 159.581 1 Runde 8:36.667 169.797 17

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

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Quelle: VLN-Media
Video: YouTube/VLN
* Auszug aus dem Programmheft "Racing News", Zeiten können abweichen