Frikadelli Racing: „Ein Doppelsieg für Sabine“

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02.05.2021 | Barweiler Das Frikadelli Racing Team hat beim dritten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) einen eindrucksvollen Doppelerfolg landen können. Porsche Werksfahrer Mathieu Jaminet und Earl Bamber sicherten sich mit dem #30 Porsche 911 GT3 R den Gesamtsieg vor ihren Teamkollegen Patrick Pilet und Maxime Martin, die sich das Steuer des #31 Porsche 911 GT3 R teilten. Für die „schnellste Frikadelli der Welt“ war es der insgesamt achte Tagesgesamterfolg im Nordschleifen-Championat, der letzte Sieg stammt aus dem Jahre 2018.

„Es war ein perfektes Wochenende für uns, das wir mit den Gesamträngen eins und zwei bestmöglich abschließen konnten. Dieser Doppelsieg ist einzig und alleine für Bienchen. Wir sind uns alle sicher, dass sie in diesem Moment genauso glücklich ist wie wir und es von oben aus genossen hat“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen, für den dieser Erfolg auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. „Ich bin unheimlich stolz auf die gesamte Mannschaft und unsere Teamleistung. Wir haben die ganze Vorbereitungsphase intensiv genutzt mit Top-Ingenieuren, Mechanikern und natürlich auch allen Personen im Hintergrund, um so ein Resultat zu ermöglichen. Abgesehen von der Nordschleife, die um ein Vielfaches mehr an Grip hat, haben wir in unseren Fahrzeugen einiges an Potential gefunden. Außerdem hat Michelin einen super Job über den Winter gemacht. Fast alle Fahrzeugmarken haben dieses Potential bestätigt. Den Doppelsieg kann uns keiner mehr nehmen.“

Eingeleitet wurde der Renntag zunächst durch ein äußerst chaotisches Qualifying. Einige Zwischenfälle auf der Strecke sorgten dafür, dass die Session gleich zweimal mit der roten Flagge unterbrochen werden musste. Das Frikadelli Racing Team konnte sich jedoch erfolgreich aus allen Turbulenzen heraushalten und sich trotz der verkürzten Zeitenjagd mit beiden Porsche 911 GT3 R in eine gute Ausgangsposition bringen. Earl Bamber und Porsche Werksfahrer Mathieu Jaminet erzielten eine Rundenzeit von 7:54.980 min. und stellten den #30 Porsche 911 GT3 R damit auf die zweite Startposition. Gerade einmal eine Zehntelsekunde fehlte dem Fahrerduo zur Pole Position. Patrick Pilet und Maxime Martin erreichten mit dem #31 Porsche 911 GT3 R Startplatz sechs.

Im Rennen lieferte sich Earl Bamber in der Anfangsphase an der Spitze einen beherzten Zweikampf mit dem Polesetter BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport. Eingangs von Runde zwei gelang es dem Neuseeländer beim Herausbeschleunigen aus der Mercedes Arena die Gesamtführung zu übernehmen. Dahinter kämpfte sich Patrick Pilet im Schwesterfahrzeug ordentlich nach vorne. Von Startplatz sechs aus schob sich der Franzose noch während des ersten Stints auf die zweite Gesamtposition nach vorne und begab sich auf die Verfolgung seines Teamkollegen Bamber. Aufgrund von unterschiedlichen Strategien variierte in den Folgerunden hin und wieder das Bild an der Spitze. Nachdem die letzten Boxenstopps mit Fahrerwechsel absolviert waren, lagen die beiden Frikadelli Porsche 911 GT3 R jedoch wieder in Front und verteidigten diese Doppelführung erfolgreich bis ins Ziel. Am Ende behielten Jaminet/Bamber mit knapp 10 Sekunden die Oberhand vor Pilet/Martin.

Platz zwei und Tabellenführung für den #962 Porsche Cayman GT4

Auch abseits der GT3-Kategorie hatte das Frikadelli Racing Team allen Grund zur Freude. Hendrik von Danwitz und „Jules“ sicherten sich wie schon beim Saisonauftakt zwei Wochen zuvor den zweiten Rang in der Pro-Am Kategorie der Cup-3 Klasse. Damit eroberte das deutsch-britische Fahrergespann genug Punkte, um nach dem zweiten Rennen der Saison die Tabellenführung in dieser Sonderwertung der Porsche Cayman GT4 Trophy zu übernehmen. Im Tagesklassement der Cup3-Klasse reichte es zu Platz sieben von insgesamt 17 gestarteten Fahrzeugen.        

Hendrik von Danwitz und „Jules“ sicherten sich wie schon beim Saisonauftakt zwei Wochen zuvor den zweiten Rang in der Pro-Am Kategorie der Cup-3 Klasse.
Hendrik von Danwitz und „Jules“ sicherten sich wie schon beim Saisonauftakt zwei Wochen zuvor den zweiten Rang in der Pro-Am Kategorie der Cup-3 Klasse.

Quelle: Frikadelli Racing
Fotos: BRFoto/Frikadelli