VLN 2. Lauf 2019 "44. DMV 4-Stunden-Rennen"

Hauptkategorie: VLN
  • 44. DMV 4-Stunden-Rennen
  • 2. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2019
  • Veranstalter: Renngemeinschaft Düren e.V. DMV
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr. 59/19

Zeitplan*

Samstag, 13. April 2019
08:30-10:00 Uhr Zeittraining
10:30-11:00 Uhr Pitwalk
11:00 Uhr Startaufstellung
11:40 Uhr Start Einführungsrunde
12:00 Uhr Start Rennen
16.00 Uhr Zieleinlauf
16.15 Uhr Siegerehrung (Podium)
18:00 Uhr Ehrung der Klassensieger | Media Centre

*Vorläufiger Zeitplan, Schneetreiben sorgte für einen vorzeitigen Abbruch des Rennens um 13:45 Uhr.

Das Zeittraining

Das Zeittraining fand noch bei teils sonnigen Bedingungen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt statt. Die schnellste Runde fuhr Christopher Mies, der sich den Audi R8 LMS des Audi Sport Team Land mit dem zweifachen DTM-Champion René Rast teilte. Mit einer Zeit von 8:00,076 Minuten verwies er Peter Dumbreck und Jens Klingmann im BMW M6 GT3 von Falken Motorsports um 1,385 Sekunden auf Rang zwei. „Ich habe hart gepusht, aber mehr war einfach nicht drin“, grinste Mies. „Die Reifentemperatur war in Ordnung und der Grip trotz der niedrigen Temperaturen überraschend gut. Insgesamt war unser Audi von Beginn an sehr schnell.“ Dritte wurden Frederic Vervisch, Frank Stippler und Pierre Kaffer im Audi R8 LMS des Audi Sport Team Car Collection, Platz vier ging an Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Timo Scheider im BMW M6 GT3 des BMW Team Schnitzer. Das Zeittraining war – wie schon beim Saisonauftakt – eine Demonstration der hohen Leistungsdichte im VLN-Feld. Die Top-10-Fahrzeuge blieben innerhalb eines Abstands von gerade einmal 5,387 Sekunden, die schnellsten 20 Piloten trennten in ihrer schnellsten Runde nur 22,197 Sekunden.

Ergebnis Zeittraining Plätze 1 bis 10

  # Kls. Team Fahrer, Ort Wagen Rd. Zeit Rückst. Diff km/h
1 29 SP9
Pro
Audi Sport
Team Land
Christopher Mies, Düsseldorf
René Rast, Österreich
Audi R8 LMS 5 8:00.076     182.656
2 3 SP9
Pro
Falken Motorsports Peter Dumbreck, Großbritannien
Jens Klingmann, Schweiz
BMW M6 GT3 5 8:01.461 01.385 01.385 182.131
3 32 SP9
Pro
Audi Sport
Team Car Collection
Frederic Vervisch, Belgien
Frank Stippler, Bad Münstereifel
Pierre Kaffer, Schweiz
Audi R8 LMS 7 8:01.550 01.474 00.089 182.097
4 42 SP9
Pro
BMW Team Schnitzer Martin Tomczyk, Kolbermoor
Sheldon van Der Linde, Kempten
Timo Scheider, Österreich
BMW M6 GT3 7 8:02.897 02.821 01.347 181.589
5 5 SP9
Pro
PHOENIX RACING Vincent Kolb, Frankfurt
Frank Stippler, Bad Münstereifel
Jamie Green, Großbritannien
Audi R8 LMS 5 8:02.900 02.824 00.003 181.588
6 48 SP9
Pro
MANN-FILTER
Team HTP Motorsport
Maximilian Götz, Uffenheim
Christian Hohenadel, Quinschied
Lance David Arnold, Duisburg
Mercedes-
AMG GT3
6 8:03.682 03.606 00.782 181.294
7 7 SP9
Pro
Konrad Motorsport GmbH Michele di Martino, Eitorf
Tom Coronel, Niederlande
Lamborghini
GT3
4 8:03.895 03.819 00.213 181.215
8 34 SP9
Pro
Walkenhorst Motorsport Christian Krognes, Norwegen
David Pittard, Großbritannien
Jordan Tresson, Frankreich
BMW M6 GT3 5 8:04.988 04.912 01.093 180.806
9 52 SPX Mercedes-AMG
Team Black Falcon
Dominik Baumann, Österreich
Thomas Jäger, Putzbrunn
Adam Christodoulou, Großbritannien
Mercedes-
AMG GT3
8 8:05.253 05.177 00.265 180.707
10 35 SP9
Pro-Am
Walkenhorst Motorsport Rudi Adams, Nohn
Immanuel Vinke, Füssen
Jody Fannin, Großbritannien
BMW M6 GT3 5 8:05.463 05.387 00.210 180.629

Das Rennen

April, April, der macht was er will

Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen wird als eines der kürzesten VLN-Rennen in die Geschichte des Nordschleifen-Championats eingehen. In Runde zwei unterbrach die Rennleitung den zweiten Saisonlauf aufgrund von einsetzendem Schneefall. Von Fuchsröhre bis Bergwerk blieb der Schnee auf den Seitenstreifen liegen. Für den Nachmittag kündigte die Wettervorhersage weiteren Niederschlag und Schnee an. In Abstimmung mit den Sportkommissaren und dem Veranstalter entschied sich die Rennleitung um 13:45 Uhr schließlich, das Rennen nicht erneut zu starten.

Schneetreiben setzte dem 2. VLN Lauf 2019 vorzeitig ein Ende.

„Die Einführungsrunde war absolut okay, in der ersten Runde war die Strecke schon etwas nass – da war aber noch alles in Ordnung. In Runde zwei war das Schneetreiben dann echt heftig“, sagte Christopher Brück, der im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance den Start gefahren war. „Das Rennen zu unterbrechen war zu dem Zeitpunkt die vollkommen richtige Entscheidung.“

Aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz bleibt der zweite Lauf ohne Wertung. Seit 1977 wurden 423 VLN-Rennen absolviert, nur 14 Mal gab es bislang kein Ergebnis. Für halbe Punkte hätten bei dem 4-Stunden-Rennen mehr als 80 Minuten absolviert werden müssen, für volle Punkte mehr als 160 Minuten.

Rennabbruch: um 13:45 Uhr entschied die Rennleitung das Rennen nicht erneut zu starten.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 27. April statt. Der 61. ADAC ACAS H&R-Cup führt – dann hoffentlich bei freundlicheren Witterungsbedingungen – über die gewohnte Distanz von vier Stunden.


Quelle: VLN-Media
Fotos: VLN/Jan Brucke, Robert Kah