5. April 2003: CHC 1. Lauf: 17. Rendezvous am Ring

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  • Bungard: Je oller, je doller
  • Hesse/Scheefeldt bestes Team im CHC light

(Plettenberg/Nürburgring) 61 Jahre und kein bisschen langsam: Mathias Bungard aus Eitorf bei Altenkirchen führt nach dem ersten Wertungslauf zum Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ die Tabelle an. Am Steuer des VW Golf GTi 16V siegte der Versicherungsmakler in der Gruppe F bis 2000 ccm, der mit acht Fahrzeugen am stärksten besetzen Klasse. Nach 15 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife (=312,45 km) hatte Bungard 36 Sekunden Vorsprung auf Klaus und Julia Flint aus Melle im Honda Integra. Mitfavorit Armin Bickmann aus Herzogenrath, in der ersten Sprintrunde acht Sekunden schneller als Bungard, mußte seinen Opel Kadett GSi mit defekter Zylinderkopfdichtung vorzeitig abstellen.

Gesamtsieger beim „17. Rendezvous am Ring“ der Scuderia Plettenberg wurde der Wuppertaler Boris Brunnacker mit einem Porsche 993 Carrera, gleichzeitig Sieger der Gruppe H. Über Gesamtrang zwei und den Sieg in der Gruppe F freuten sich Hans-Rolf und Sascha Salzer im Harosa-BMW M3 E36. Dem Vater und Sohn-Team aus Alpenrod im Westerwald waren Johannes Trimborn (Swisttal) im Audi S2 und die Brüder Peter und Michael Bonk (Senden/Greven) in einem weiterem BMW M3 E36 lange Zeit dicht auf den Fersen, doch nach Reifenschaden mussten beide vorzeitig die Segel streichen.

Mit einem Klassensieg starteten auch die amtierenden Meister Thomas Imig aus Mönchengladbach und Petra Dams aus Düsseldorf in die neue Saison. In der Gruppe H bis 2000 ccm siegten die Niederrheiner mit dem VW Golf GTi vor Christian Ehret aus Buchen im Opel Ascona und Ives und Manfred Tittmann (beide Bocholt) im Opel Kadett. Der Hückelhovener Ron Grüter, Newcomer des Jahres 2002, stieg kurzfristig zu Heinz-Gerd Bolz (Wegberg) in dessen Peugeot 205, da sein eigener Peugeot 306 nicht rechtzeitig fertig geworden war. Mit dem unterlegenen Fahrzeug reichte es allerdings nur zu Platz vier in der Gruppe H bis 2000 ccm. Aber: Grüters Klasse blitzte jedoch auch einmal mehr auf, denn der 25jährige war auf Anhieb pro Runde 30 Sekunden schneller als der Fahrzeugbesitzer.

Gleich zehn Teams starteten bei den VLN-Serienwagen. Der Sieg in der Gruppe und der mit sieben Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse bis 1850 ccm ging an Rückkehrer Ulrich Ehret aus Buchen im BMW 318iS vor den Markenkollegen Ralf Graß (Ueden) und Bernd Töpper (Köln). In der Klasse bis 1400 ccm siegten Vater und Sohn Ralf und Tobias Trunz aus Krefeld im VW Lupo.

Erste Tabellenführer im CHC light sind Klaus Hesse aus Leverkusen und Jens Scheefeldt aus Köln im Honda Civic Type-R. Wie Hesse/Scheefeldt kassierten in der Gruppe F bis 2000 ccm auch die beiden VW Golf-Teams Christof Degener/Dirk Kehrberg (Hattingen/Bochum) und auch Holger Träger/Peter Tegeler (beide Bochum) keinen (!) Strafpunkt. Die schnellere Zeit in der Sprintrunde entschied dann zu Gunsten von Hesse/Scheefeldt. Auch in der Gruppe F bis 1600 ccm gab die Sprintrunde den Ausschlag. Oliver Klose/Monika Bühler (beide Renningen) im Suzuki Swift freuten sich so über den Klassensieg vor Uwe Karp/Ogün Baytekin (beide Leverkusen im Fiat Cinquecento.

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Quelle: RCN