DTM

in Glossar

Deutsche Tourenwagen-Masters

Die DTM ist ursprünglich eine Rennserie für aus Serienfahrzeugen abgeleiteten Wettbewerbsfahrzeugen. Die seit dem Jahr 2000 ausgetragene Serie wurde als Deutsche Tourenwagen-Masters gestartet und ist der Nachfolger der Ende 1996 eingestellten Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Der Begriff Masters wurde unter anderem deshalb gewählt, da für eine Deutsche Meisterschaft zu viele Läufe im Ausland vorgesehen waren.

Von Tourenwagen im eigentlichen Sinne kann jedoch kaum noch die Rede sein, die Fahrzeuge sind Prototypen. Eingesetzt werden technisch und aerodynamisch weitgehend ähnliche Silhouettefahrzeuge mit einem zentralen Monocoque aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und Gitterrohrstrukturen. Ein Vierliter-V8-Motor mit einer Leistungsbegrenzung auf rund 470 PS (346 kW) treibt die Hinterräder über einen einheitlichen Antriebsstrang an. Auch Bremsen und Elektronik stammen von jeweils einem Zulieferer. Auf diese Fahrgestelle werden Kunststoffkarossen aufgesetzt, die zwar den Serienautos ähneln, aber vor der Saison im Windkanal verglichen und auf Chancengleichheit angepasst wurden.

Weitere Informationen: www.dtm.com


Foto: Robert Kah/Imagetrust